Initiatische Therapie

 

 

Der Sucher und das Gesuchte sind eins.
Der Sucher würde nicht suchen, wenn nicht
in ihm bereits das Gesuchte verborgen wäre.

 

Karlfried Graf Dürckheim

 

 

Anfang der 50er Jahre wurde die Initiatische Therapie von Prof. Dr. Karlfried Graf Dürckheim und seiner späteren Frau Dr. Maria Hippius-Gräfin Dürckheim entwickelt.


Die Initiatische Therapie wird den transpersonalen Psychotherapien zugeordnet. Sie versteht sich gleichermaßen als meditativer Übungsweg und als tiefenpsychologische Begleitung.


Initiation bedeutet nach Graf Dürckheim - das Tor zum Geheimen öffnen - einen Anfang setzen.

 

So eine Öffnung, so ein Neubeginn kann in transpersonalen Erfahrungen erlebt werden, in seelischen Erkrankungen, in krisenhaften Schicksalsschlägen oder auch im ganz normalen Alltag.

 

Lebenskrisen werden von der Initiatischen Therapie als "göttliche Störung" verstanden. Sie stellen den ganzen Menschen in Frage und rufen sie oder ihn zu einer fundamental neuen Daseinsweise.


Werden diese Erfahrungen ernst genommen, können sie den Menschen in seinem Kern berühren und eine Wandlung einleiten. Dabei setzt sich der Mensch mit Grundthemen wie der Angst vor dem Tod, der Verzweiflung am Widersinn der Welt und der Trostlosigkeit in der Einsamkeit auseinander. Als Ursache solchen Leidens sieht die Initiatische Therapie die Trennung des Menschen von seinem überpersönlichen Wesen. Graf Dürckheim sagt:

 

„Der Mensch ist doppelten Ursprungs, er ist irdischen und himmlischen Ursprungs.“

 

Folgt er nur seinem irdischen Ursprung, läuft er Gefahr, sich in Leistungsstreben und Rationalität zu verfangen und die wahre Sinnhaftigkeit zu verfehlen.


Die Initiatische Therapie bezieht den spirituellen Bezug immer bewusst in die therapeutische Arbeit mit ein. Die Wegbegleitung ist darauf ausgerichtet, dass der Mensch sich seiner Ganzheit wieder annähern kann und dass er sich seines „doppelten Ursprungs“ wieder bewusst wird. Das bedeutet, dass er sowohl weltbezogen als auch seinem Wesen verpflichtend seinen Alltag gestaltet.


In meinen Seminaren und Einzelbegleitungen öffne ich einen Raum um mit diesem inneren Wesenskern, der uns allen inne wohnt, wieder in Kontakt treten zu können. Durch das Hineingehen und das Hindurchgehen von Altem längst Vergangenem kann diese Berührung mit dem Wesenskern wieder bewusst erfahren werden.


In einem initiatischen Atemseminar begibst du dich auf eine innere Reise, die durch gezielte Trancearbeit, durch bioenergetische Körperübungen, durch die Arbeit an der Biographie, durch das Herausmalen innerer alter und neugewonnener Bilder und durch eine intensive Atmung mit Musik begleitet, unterstützt wird.
 

Ziel dieser Arbeit ist, Altes und Belastendes zu erkennen, es anzuerkennen dass es da ist um es dann für immer loszulassen. Der Weg in das Glück scheint oft bedrohlicher, als der in das Altgewohnte. Doch wer es nicht wagt den ersten Schritt in diese neue Richtung zu gehen, der wird nie wissen, wie befreiend es sein kann, sein Leben in dieser Weise nochmals zu beginnen.


Es ist nie zu spät für einen Neubeginn.


Alles Liebe, Brigitte